Maschinenstricken · MSBDS · Stricken

MSBDS: Start

Ihr Lieben, heute geht’s los mit der Mission

Mehr Strickjacken braucht der Schrank!

Ich freue mich über die Reaktionen von euch und die Aussicht mein Vorhaben nicht alleine bestreiten zu müssen. Danke, ihr seid toll!

Als erste Jacke möchte ich die dringend benötigte grüne Strickjacke stricken. Ich erwähnte etwas früher im Jahr schonmal, dass aufgrund diverser grüner Kleider da Bedarf wäre.

Mein Platz in der Sonne zum Bündchenstricken im  März

Im Vorfrühling fing ich eine Jacke aus knallgrüner BabyMerino von Drops an und merkte ziemlich schnell, dass ich mich mit der benötigten Knäulanzahl wohl deutlich verrechnet hatte und bestellte nach. Böser Fehler! Nun ist das ja kein Geheimnis, dass Wolle aus unterschiedlichen Farbpartien leichte Farbunterschiede aufweisen können. Und ich dachte noch so: Wie schlimm kann sowas ausfallen, ist doch sicher alles industriell aufbereitet und nahezu genormt? Sehr falsche Annahme, zumindest für die Farbe Knallgrün. (Bei BabyAlpaka Farbe Tomate gab es überhaupt keinen Unterschied zwischen den Partien)

In Wirklichkeit ist es noch viiiel schlimmer als das Bild vermuten lässt

Die erste Partie ist ein eher helles grün ins gelbliche, sehr coole Farbe. Die zweite Partie, die ich dann nachgeliefert bekam, ist einiges dunkler und geht ins blaue. Diese beiden Farben sind überhaupt nicht kombinierbar. Zumindest nicht in großen Einzelteilen. Meine Idee war ursprünglich die neuen Knäule für die Vorderteile zu verwenden. Das wird so aber nicht klappen und ich schwenkte um auf alle Bündchen und die Blende aus der neuen Partie, den Rest aus der ersten. Da ich aber immer noch sinniere ob das so eine gute Idee ist, ruht dieses Projekt und ich verarbeite jetzt erstmal Wolle Nr. 2 in grün – Drops Cotton Merino Farbe Waldgrün.

Staubwischen sollte ich mal.. 😉

Angefangen habe ich auch bereits, sogar schon vor ein paar Wochen. Nachdem meine Strickmaschine eine Weile Pause hatte, weil ich mich bisher immer entscheiden musste: nähen oder stricken, habe ich ihr jetzt einen eigenen Unterbau in Form eines Bügelbretts geschenkt. Die Idee stamm von Anja, die sich auch eine Strickmaschine zugelegt hat und das Patent entdeckt hat. Danke Anja, funktioniert super so! Hat auch den Vorteil, dass die Strickmaschine etwas mobiler im Haus ist und ich auch eine Etage tiefer ziehen kann, wenn es oben wieder vor Hitze nicht auszuhalten ist.

Durch die lange Auszeit war meine StriMa etwas beleidigt mit mir und ich musste das Rückenteil 4 mal neu anfangen. Glücklicherweise die letzten 3 mal ab Bündchen, das ließ sich immer wieder ansetzen.
Ich habe bei der Gelegenheit mehrere Lochmustervarianten ausprobiert und bin jetzt bei diesem Muster gelandet.

Mein Plan ist in der Mitte vom Rücken, in der Mitte der Ärmel und neben den Blenden der Vorderteile eine Musterbreite zu stricken, ansonsten glatt rechts. Das machte sich am Rücken auch ganz gut, bis mir dann das Strickteil auf halber Höhe entgegen flog. (Eigene Dummheit: den Wollfaden IMMER im Strickschlitten sichern, sprich den kleinen Hebel umlegen, sonst könnte er aus der Fadenführung rausrutschen und das Strickstück wird abgeworfen..)
Den Schnitt werde ich wie beim Frühlingsjäckchen machen, das passt sehr gut so. Das habe ich mir übrigens für alle Jacken die jetzt entstehen sollen vorgenommen. Variation nur im Muster und der Wolle.

Vergleich Cotton Merino (links) – Baby Merino (rechts)

Cotton Merino eignet sich nur mäßig für die Strickmaschine, zumindest für den Feinstricker, da durch die Stärke des Garns an der äußersten Grenzen d.h. mit der größten Maschenweite gestrickt werden muss. Das ist zuweilen etwas beschwerlich, sieht aber im Ergebnis ganz gut aus. Bei den Lochmustern muss man höllisch aufpassen keine Fallmaschen zu produzieren, mit dünnerem Garn ist das sehr viel einfacher. Die BabyMerino Wolle eignet sich sehr viel besser, die nächsten Jacken werde ich auch lieber daraus stricken.

Ausserdem habe ich beim großen Auktionshaus auch noch Wolle für die Strickmaschine, bereits paraffiniert und auf einer Kone gewickelt, erstanden. Die ist sehr, sehr dünn. In etwa wie Lace-Wolle. Da bin ich auf das Ergebnis auch sehr gespannt. Werde zwischen den Jacken mal eine Maschenprobe machen.
Vergleich Cotton Merino (links) – Maschinengarn auch Merino (rechts)
Als zweite Jacke solls also eine aus BabyMerino werden, zu Auswahl habe ich verschiedene Farben.
Ich denke es wird eine blaue oder rote werden und als Muster etwas in der Art:
Noch etwas Organisatorisches: Da es in letzter Zeit leider zunimmt, dass sobald irgendwo ein Linktool auftaucht irgendwelcher Quatsch verlinkt wird, der nicht zum Thema passt, nicht mal der Beitrag gelesen wird unter dem sich verlinkt wird und ich diese Klickshascherei weder nachvollziehen kann noch in meinem Wohnzimmer haben möchte, hier meine Regeln fürs Mitmachen und verlinken in aller Deutlichkeit:
1. Mitmachen darf Jede*, die eine Strickjacke (Oberbekleidungsstück zusammengefasst unter dem Titel Strickjacke, es darf aber auch ein Pullover, Pullunder oder eine Weste sein) für den EIGENEN Kleiderschrank strickt.
2. Es muss nicht erst jetzt begonnen werden. Zeigt woran ihr gerade strickt! Das Ziel wäre ein oder mehrere fertige Projekte zum Schluss. 
3. Es ist egal an wie vielen Projekten gewerkelt wird, ob mit der Hand oder mit der Maschine getrickt wird.
4. Da dies kein klassischer fortlaufender Knit-Along ist, kann ein- und ausgestiegen werden. Es muss nicht an allen 3 Terminen teilgenommen werden. 
5. Das Linktool ist immer eine Woche lang geöffnet, so könnt ihr ganz bequem ohne Terminstress eure Werke oder Strickstände zeigen. Tut dies aber pro Termin bitte nur 1 mal.
6. Seid so lieb und setzt einen Backlink zum jeweiligen Post, nicht generell zu meinem Blog, damit Linkbesucher auch direkt zur Linksammlung geraten und sich die anderen anschauen können. Bitte verlinkt die URL von eurem Beitrag, nicht eure Blogadresse. Wir wollen doch, dass es auch nach Wochen oder Monaten noch übersichtlich bleibt.
7. Ich lösche kommentarlos und rigoros alle Beiträge die: Werbung enthalten; nicht zum Thema gehören; Tücher, Schals, Mützen oder Kinderpullover etc. zeigen; keine vernüftige Verlinkung haben; Taschen, TaTüTa’s oä enthalten…  
Ich denke das sollte eigentlich selbstverständlich sein, wenn man bereits 1. beachtet.  😉
*Ich verwende hier das generische Femininum. Männer dürfen sich natürlich auch mitgemeint fühlen.

So, und jetzt ihr!

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11 Kommentare zu „MSBDS: Start

  1. Ich bin sehr in Versuchung mit einzusteigen, die Idee dieses „Knit-Alongs“ gefällt mir. Im Moment liegen hier 3 angefangene Strickjacken herum und seit ca. 4 Wochen bin ich stolze Besitzerin einer Strickmaschine. Dabei fällt mir ein, daß Du mal zeigen wolltest wie Lochkarten selbst gemacht werden. Habe alles hier parat liegen und würde mich freuen, wenn Du es mal erklären würdest (das Lochmuster Deiner roten Maschenprobe ist das Objekt meiner Träume).
    L.G.

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  2. Mach das mal, ich würd mich freuen! An Material scheints dir ja nicht zu mangeln.. Siehste, gut das du mich daran erinnerst. Dann mach ich nächste Woche mal eine kleine Anleitung. Liebe Grüße, Chrissy

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  3. Oh wie schön, ich freu mich! Das sieht ja schon sehr toll aus bei Dir! Mit der Maschine habe ich ganz massiv Probleme mit der Passform, da muss ich mich echt mal dransetzen und ausprobieren…

    Das Lochmuster ist ja toll! In meiner Anleitung steht etwas von durchsichtigen Garn für Lochmuster, machst Du das auch so?

    Liebe Grüße
    Manu

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  4. Ich freu mich auch, dass ich nicht alleine stricken muss.. 😉 Durchsichtiges Garn? Nie gehört. Ich mach die Lochmuster mit dem Lochmusterschlitten. Man kann die Maschen aber auch von Hand umsetzen. Ansonsten verwende ich für den Anschlag Nylonfaden, der ist halbdurchsichtig, meinst du sowas? LG

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  5. Über diese Technik hatte ich auch mal gelesen. Ich komme leider gerade nicht auf den Namen. Ich hatte nachgeforscht, aber meine Maschine kann das leider nicht 😦
    Man strickt mit zwei Garnen. Mit einem normalen Garn und einem sehr dünnen oder auch durchsichtigem Garn. Das ergibt dann einen Lochmustereffekt. Ist aber was anderes als das Lochmuster mit dem LM-Schlitten.

    Liebe Grüße
    Anja

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  6. Ah also daher, das Lochmuster entsteht bei mir wohl nicht durch einen Lochmusterschlitten sondern durch eine Lochkarte und feines durchsichtiges zweites Garn, es nennt sich in der Anleitung auch Spitzenmuster oder Punch Lace.
    Ich muss mir mal den zweiten Schlitten samt Anleitung ansehen, das mit dem durchsichtigem Garn gefällt mir auf den Bildern in meiner Anleitung nicht so gut.
    Liebe Grüße
    Manu

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  7. Auf die Strickjacke aus dem Strickmaschinen-Garn bin ich ja gespannt – das ist dann wohl die Stärke, die man händisch überhaupt nicht mehr verstricken kann. Oder gibt es Rundstricknadeln in Nadelstärke 1 oder so – und wie lange würde das wohl dauern, bis man da eine Jacke hat? Naja, praktikabel wäre das per Hand ja eh nicht – aber dafür der Bereich, in dem die Strickmaschine ihre Stärken ausspielen kann.

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  8. Ja, darauf bin ich auch sehr gespannt. Rundstricknadeln in Stärke 1 besitze ich sogar (ich hab mal so ein Sortiment gekauft mit allen möglichen Stärken) würde die aber nicht benutzen, die sind viel zu spillerich. Hätte Angst, dass sie dabei kaputt gehen.. 😉 Und dauern würde es… ach gott, lieber nicht.. Hab momentan sogar noch Sorge, dass die 200 Nadeln der StriMa nicht für das Rückenteil reichen. Aber ich mach dann erstmal ne Maschenprobe, wenn ich mit der ersten Jacke durch bin.

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  9. Das Problem mit den unterschiedlichen Farbtönen kenne ich nur zu gut. Mir ging das mal so bei einer Miette – und so recht warm werde ich mit den unterschiedlichen Farbstreifen nicht, auch wenn sie gleich mäßig auf Arme und Bündchen verteilt sind.
    Liebe Grüße
    Elsa

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