Projekt Brot und Butter

Projekt Brot und Butter Teil 1

Projekt Brot und Butter ist wieder einmal eine sehr schöne Idee von Frau Siebenhundertsachen.

Ich war mir einige Zeit gar nicht sicher ob das was für mich ist bzw. ob ich daran teilnehmen sollte. Gedanken wie mein Nähjahr 2016 aussehen soll habe ich mir die letzten Wochen schon zaghaft gemacht und nachdem ich jetzt auch einige andere Beiträge gelesen habe denke ich das dieses Projekt genau das richtige für mich ist und eigentlich genau das was ich jetzt brauche.

Im letzten Jahr nähte ich fast nichts und trug meine Kleider, Unterkleider und Unterhosen in besorgniserregender Dauerschleife. Nach Sichtung meines Kleiderschranks musste ich feststellen, dass ganz schön viele Sachen unter den häufigen Wäschen und dem Tragen gelitten haben und entweder schon so durch sind, dass sie ersetzt werden müssen oder (schon wieder) eine Reparatur brauchen. Aus Reparaturen bestand fast hauptsächlich das letzte Jahr. Ich brauche also dringend noch mehr Vielfalt im Schrank um nicht alles in kurzer Zeit „runterzutragen“. Das wäre das eine. Der andere nicht zu vernachlässigenden Punkt: schwere Zeiten spiegeln sich immer in Körperformveränderung wieder. In meinem Fall deutliche Erweiterung sämtlicher Maße und damit auch wieder Einschränkung der Kleidervielfalt. Natürlich kommt hier auch den Ansatz zum Tragen die Maße wieder auf „Normalniveau“ zu bringen und Größenaussortierte Kleider wieder in den Alltag zu bringen, aber ich mag dieses „in so und soviel Kilo und/oder Wochen passe ich da wieder rein“-Ding nicht. Das stresst mich. Und ich brauche schöne Sachen für jetzt. Vielleicht bleibt auch alles wie es ist, auch dafür muss es ja Kleider geben. Lange Rede kurzer Sinn, ich brauche ziemlich viel neue Kleidung für meinen Alltag.

Da ich keine kleinen Kinder habe, einer sauberen Arbeit nachgehe, bei der es keinen Dresscode gibt und ich mittlerweile auch die Kollegin mit den schönen Kleider bin, möchte ich daran festhalten. Meine Alltagkleidung besteht aus Kleid, Unterkleid, Shirts (die ich allerdings immernoch kaufe), Strickjacken und Unterwäsche.

Ich möchte mich zahlenmäßig gar nicht so festlegen. Vielmehr bin ich gespannt was am Ende der drei Monate so rauskommt. Mein Plan wäre wieder soviel zu nähen wie noch 2014, also zeitlich gesehen. Ein- zwei, dreimal Abends unter der Woche 1-2 Stunden und mehrere Stunden am Wochenende verteilt auf die zwei Tage.

Ich brauche:

# zusätzliche Unterkleider
da fehlt es noch an Material, weil mir der super 100% Baumwollfutterstoff den ich mal                   beim Stoffkontor.eu gekauft hatte ausgegangen ist.

# Kleider
Stoff ist in vielen Farben, Mustern und Qualitäten vorhanden, Schnittmuster ebenso

# einige Unterhosen
ich glaube ich muss so ziemlich alle austauschen, Stoff und Schnitt ausreichend                                 vorhanden

# die ein oder andere Strickjacke
Wolle in vielen Farben für viele Strickjacken am Lager.. 😉

Vielen Dank an Frau Siebenhundertsachen für die liebevolle Betreuung und den Anschubser! Alle weiteren Überlegungen zum Projekt finden sich hier. Da gehe ich auch gleich nochmal lesen. Schönstes Wochenende euch allen!

 

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3 Kommentare zu „Projekt Brot und Butter Teil 1

  1. Das klingt ja wirklich so, als brauechtest Du fast einen kompletten Schrankinhalt. (Bei den Unterhosen sieht es hier echt ähnlich aus, aber ein Schnitt müsste dazu erst gefunden werden) Ich wünsche Dir viel Erfolg auf deinem Weg zur Traumgarderobe (egal in welcher Groeße´)!
    Alles Liebe, Freja.

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  2. Bei den Strickjacken fällt mir gleich deine Strickmaschine ein aber ich habe
    natürlich keine Vorstellung ob das so viel schneller geht , als mit der Hand stricken. ich wünsche dir mal reichlich Nähzeit, um die schönen Pläne zu verwirklichen.
    Viele Grüße
    Sylvia

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  3. Wenn ich Deine geplanten Nähzeiten lese, 1-3 Mal 1-2 Stunden unter der Woche plus die Wochenenden, werde ich ganz blaß vor Neid.1-2 Stunden pro Woche schaffe ich gerade mal eben, wenn ich sehr diszipliniert bin. Viel Erfolg, und lass Dich auf keinen Fall von irgendwelchen Maßen stressen.
    LG, Stefanie

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